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 Artikel 1a - eine neue Sammlung - Das müssen Sie lesen - Kartenlegen - Ursprung und Praxis

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Startseite > Artikel > Kartenlegen - Ursprung und Praxis

Artikeldatum: 2010-09-02 | Autor: Vaylinor S. | Aufrufe: 10190 | Kategorie: Sonstiges

 

Kartenlegen - Ursprung und Praxis

Kartenlegen, auch als Kartomantie bekannt, ist die Kunst oder besser die Gabe, aus Karten, wie z.B. den Skatkarten, den Schafkopfkarten oder speziellen Wahrsagekarten, wie z.B. dem Tarot in seinen verschiedenen Abwandlungen, den Lenormand- oder Zigeunerkarten, die Zukunft vorherzusehen. In der Regel werden alle Karten zu einem großen Kartenbild ausgelegt, um so die vollständige Lebenssituation des Fragestellers zu erfassen. Dabei werden die Zukunft, die Gegenwart und auch die Vergangenheit des Klienten abgebildet und zu einer umfassenden Situationsanalyse zusammengefasst. Beim Kartenlegen werden, mit Ausnahme von speziellen Legesystemen, nicht die einzelnen Karten gedeutet, sondern die Kartenkombinationen (d.h. Karten werden mit benachbarten Karten kombiniert). Jede Karte hat ihre eigene Bedeutung, aber in Kombination mit einer anderen Karte ergibt sich unter Umständen eine andere, erweiterte oder sogar umgekehrte Aussage. Dies macht es schwierig, die Fähigkeit zur Deutung eines Kartenbildes nur durch Wissen aus Büchern zu erlernen. Langjähriges Praktizieren und Üben ist erforderlich, um die notwendige Intuition zu fördern, die dem Kartenleger die Gewissheit über die richtige Aussage gibt. Welche der vielen auf dem Markt erhältlichen Karten bzw. Wahrsagekarten die besten Karten für den Einstieg zum Kartenlegen sind, ist Geschmackssache. In der Regel beginnt der Kartenleger mit einem Kartendeck und erweitert sein Wissen dann durch das Erlernen weiterer Karten. Über den Ursprung der sogenannten Kartomantie gibt es unterschiedliche Aussagen. Ihre Erfindung wird sowohl den Chinesen als auch den Zigeunern zugeschrieben. Kartenlegen wird seit Jahrhunderten quer durch alle Gesellschaftsschichten hindurch praktiziert. Maßgeblich daran beteiligt war die berühmte Wahrsagerin Marie Anne Lenormand, die die heute oft in abgewandelter Form verwendeten Lenormandkarten erfand. Sie sah u.a.den Aufstieg und den Fall von Napoleon Bonaparte sowie die gewaltsamen Tode von Marat und Robespierre vorher. In der Zeit der französischen Revolution erlangte das Kartenlegen Popularität auch in gehobenen Kreisen. Vorher wurde es fast ausschließlich durch das fahrende Volk praktiziert. Heute ist Kartenlegen beliebter denn je. Radio- und Fernsehsendungen mit Zukunftsvorhersagen sind alltäglich geworden. Gerade in schlechten (wirtschaftlichen) Zeiten ist der Wunsch nach einer besseren Zukunft besonders ausgeprägt. Hier ist jedoch zu beachten, sich nur an verantwortungsbewusste und erfahrene Kartenleger zu wenden. Denn Kartenleger kann sich theoretisch jeder nennen. Ein guter Kartenleger befragt jedoch nicht den Kunden, er befragt die Karten und bildet hieraus seine Aussage. Er erkennt die Problematik des Klienten und kann dann zusammen mit dem Fragesteller einen Weg in eine positive Zukunft erarbeiten. Hierbei ist die Mitarbeit des Kunden gefragt, denn der Rat der Karten erfordert eben auch oft die Eigeninitiative, an sich selbst, seinen Verhaltensmustern zu arbeiten und/ oder sich von Dingen oder anderen Menschen zu trennen (der so genannte Loslösungseffekt), die einen belasten. Ein guter praktizierender Kartenleger verfügt über die Berufserfahrung und Qualifikationen, die seinem esoterischen Werdegang entsprechen, um unterstützend in schweren Lebenssituationen Beistand und Wegbegleitung leisten zu können. Kartenlegen wird u.a. neben Straßenfesten, in Esoterikshops und bei Esoterikmessen heute hauptsächlich am Telefon durchgeführt. Die sicherste Form des Kartenlegens bildet derzeit die telefonische Beratung mit vorheriger Internetrecherche.

 
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